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Rapsschädlinge
- Blattstielminierfliege, Gefleckter Kohltriebrüssler, Großer Rapsstängelrüssler, Kohlfliege, Kohlgallenrüssler
- Kohlmotte, Kohlschotenmücke, Kohlschotenrüssler, Mehlige Kohlblattlaus
- Rapserdfloh, Rapsglanzkäfer, Rübsenblattwespe
Schwarzer Kohltriebrüssler
Bild anklicken! Schäden durch die Kleine Kohlfliege im Raps, Herbst 2003 Quelle :: www.agrarservice.de Larven der Kohlfliege, die in diesem Jahr sehr zeitig und sehr massiv auftrat, fressen an den Wurzeln der Rapspflanzen. Seit ca. Mitte der vorletzten Woche schlüpfen die Maden der Kohlfliege und schädigen nun die Wurzeln der Rapspflanzen zum Teil sehr stark. Befallen sind alle Rapsschläge, wenn auch in sehr unterschiedlicher Stärke. Besonders gefährdet sind dünne Bestände und schwach entwickelte Pflanzen. Hier kann es zu großen Pflanzenausfällen kommen. Mit den Fraßschäden werden außerdem Eintrittspforten für pilzliche Schaderreger wie Phoma, Verticillium oder auch Sclerotinia in die Wurzeln geschaffen, die dort nicht bekämpfbar sind. Schließlich verringert ein schwaches und geschädigtes Wurzelwerk auch die Winterfestigkeit der Rapspflanzen. Die Bekämpfung der Kohlfliegenlarven ist problematisch, da sie an der Wurzel schwer erreichbar sind. Am 29. 09. 03 wurde eine befristete Zulassung zur Bekämpfung der kleinen Kohlfliege im Raps erteilt:
- Spritzung von 1 l/ha Perfekthion mit mehr als 500l/ha Wasser.
Jedoch erreicht man damit allenfalls einen Teilerfolg. Um den geschwächten Raps in seiner Entwicklung zu fördern, sollte man vor allem auch eine gute Nährstoffversorgung (N,P,K,B,Mg,S) und eine effektive Bekämpfung anderer Schaderreger gewährleisten.
- Mehr zur Problematik der Kohlfliege im Raps finden Sie im Internet unter www.agrarsevice.de
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Mikronährstoffmangel im Raps Bor-Mangel Symptome: ???????????? Habitus: gestauchtes Wachstum, "Sitzenbleiben des Rapses" Blätter: Chlorose jüngerer Blätter, Blattränder gerollt, rötliche Verfärbungen der Blattränder und Unterseiten an älteren Blättern. Raps ist eine ausgesprochene Bor- bedürtigte Kulturpflanze; Bor beeinflusst wesentlich das Zellwachstum und die Fruchtbildung; bei latentem Mangel verminderte Blüten- und Samenbildung.
Folgen: Minderertrag durch unterdurchschnittliche Schotenzahl/Pflanze, verminderte Kornzahl/Schote, vermehrte Blütenstängel ohne Schotenansatz. Empfehlung zur Düngung: Profi Bor 140 Profi Bor Gran.18 Foliarel QS 21% Hamburg Agrarservice Detlev Beckmann Funk 0172 4069666 |
Gülledüngung Winterraps
Herbst: Raps ist diejenige Hauptfrucht, die auch im Herbst noch einen höheren Düngerbedarf aufweist. Ein Teil der zu Raps vorgesehenen Güllemenge kann deshalb bereits in den Herbstmonaten gegeben werden: Günstig nach Getreidevorfrucht zur Strohdüngung zur Förderung der Strohrotte oder direkt in den wachsenden Bestand. Wenn der Gülleanteil an der Gesamt-N-Menge erheblich ist, sollte man das auch bei der Sortenwahl berücksichtigen und möglichst auf stark lageranfällige Sorten wie Artus, Panther oder Mohican verzichten. Frühjahr: Der Raps weist bereits sehr früh in der Vegetationsperiode seinen Haupt-N-Bedarf auf. Deshalb sollte die Gülledüngung bei günstigen Witterungs- und Bodenbedingungen schon Ausgangs des Winters erfolgen. Normalerweise verursacht die Ausbringung bei leicht gefrorenen Böden keinen Schaden. Allerdings sollte man nach längeren, trockenen Frostperioden (wenn der Raps die Blätter schlapp auf die Erde legt) vorsichtig sein. Ist witterungsbedingt eine frühzeitige Gülleausbringung nicht möglich, kann die Gülledüngung im Raps noch bis zum Knospenstadium (in etwa Kniehöhe) erfolgen. Die anderen Nährstoffe sowohl aus der Herbst- als auch aus der Frühjahrsbegüllung sind bei der mineralischen Grunddüngung mit anzurechnen. Hamburg Agrarservice Detlev Beckmann Funk 0172 4069666 |
Bedeutung von Zink für das Getreide
Zink ist am Energie-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel der Pflanzen aktiv beteiligt. Es steuert über die Auxinsynthese den Wuchsstoffhaushalt und damit das Wachstum der Pflanzen. Bei Zinkmangel kann es zu unzureichender Enzymbildung kommen. Einige Enzymreaktionen werden dadurch gehemmt. Deshalb macht sich Zinkmangel in mancher Hinsicht wie Stickstoffmangel bemerkbar. Zink greift unmittelbar in den Eiweißstoffwechsel ein. Zwischen dem Zink- und Eiweißgehalt der Pflanzen bestehen daher sehr enge Beziehungen. (nach W. Bergmann und P. Neubert; "Pflanzendiagnose und Pflanzenanalyse"; Gustav Fischer Verlag Jena 1976) Hamburg Agrarservice Detlev Beckmann Funk 0172 4069666 |
Wiedereingliederung von Stilllegungsflächen (Herbst 2002)
Gemäß EU-Richtlinien darf ein Einsatz von glyphosathaltigen Mitteln (z.B. Roundup, Roundup Ultra, Roundup Turbo, Touchdown, Touchdown Quattro, Glyfos, Taifun forte usw.) auf Stilllegungsflächen erst ab 16. 07. für Raps und ab 01. 09. für Getreide erfolgen. Die PSM-Aufwandmengen liegen je nach Unkrautspektrum zwischen 3 und 5 l/ha (bei Roundup Turbo entsprechend zwischen 1,5 und 2,5 kg/ha). Die Quecke sollte zum Zeitpunkt der Behandlung mindestens 3 bis 4 neue Blätter gebildet haben. Eine Bodenbearbeitung kann in der Regel 10 bis 14 Tage nach der Queckenbekämpfung erfolgen, beim Einsatz von Roundup Turbo ist eine Bodenbearbeitung bereits nach 5 Tagen möglich. Soll nur allgemeine Verunkrautung ohne Quecken oder Disteln ausgeschaltet werden, kann eine Bodenbearbeitung bereits 2 bis 3 Tage nach der Behandlung durchgeführt werden. Beachten Sie die unterschiedlichen Indikationszulassungen der einzelnen Präparate! Hamburg Argrarsevice Detlev Beckmann :: Hamburg Umweltservice Detlev Beckmann :: Hamburg Bodenbeprobung Detlev Beckmann :: Hamburg Vermessung Detlev Beckmann :: Hamburg Düngemittelverkauf Detlev Beckmann :: Hamburg Analysen Detlev Beckmann :: Hamburg Beckmann
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